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Mountainbike-Berater

Mountainbike Berater

 

Wenn du gerne abseits der befestigten Straßen im unwegsamen Gelände unterwegs bist, ist ein Mountainbike genau das richtige für dich. MTB‘s sind so konstruiert, dass sie besonders hohen Belastungen standhalten. Durch einen größeren Durchmesser ist der Rahmen eines MTB extrem stabil und durch die geringere Rahmenhöhe ist es sehr flexibel bei extremen Unebenheiten. Besonders effiziente Bremsanlagen ermöglichen sichere Abfahrten, sogenannte „Downhills“, selbst an steilen Felsvorsprüngen. Bullige Reifen und weiche Federungen sorgen für Komfort weit ab der Asphaltpisten.


Hardtail vs. Fully

   

Abbildung: Hardtail Giant XTC Advanced +2 , Fully Trek Fuel EX 9.7

Ist lediglich die Vordergabel gefedert ist die Rede von einem „Hardtail“-MTB. Wenn du auf weichem Untergrund, wie Schotter oder auf relativ glatten Singletrails fährst, ist ein Hardtail eine sinnvolle Lösung.  Hardtails eignen sich besonders für körperlich intensivere Ausfahrten und längere Anstiege, da sie leicht sind.

Auf gröberen, mountainbiketypischen Trails mit vielen Hindernissen, bietet dir das Fully ein Optimum an Komfort, Sicherheit und Geschwindigkeit. Beim Fully ist zusätzlich zum Vorderrad auch noch das Hinterrad gefedert. Die zusätzliche Federung hält den Kontakt Boden, sodass du auch im schwierigen Terrain immer die Kontrolle behältst. Mit einem Fully kannst du auch über Stock und Stein die Ideallinie halten.

Wenn Abenteuer und Unabhängigkeit für dich im Mittelpunkt stehen, dann ist ein Fully eine gute Wahl. Besonders abseits befestigter Trails wird es dir viel Spaß bereiten. Grundsätzlich wiegen Fullys aufgrund des Dämpfers und der zusätzlichen Rahmenverstärkung mehr. Bei langen Anstiegen und über weitere Strecken kostet dich das Extra an Gewicht mehr Kraft. 

Wenn für dich der Fitnessgedanke, lange Ausfahrten und hohe Geschwindigkeiten auf relativ glatten Trails wichtig sind, dann ist das Hardtail eine grandiose Wahl.

Die vergleichsweise höheren Preise bei Fullys kommen durch den stabileren Rahmen und die zusätzlich verbauten Komponenten zustande.


Vorteile Hardtail:

geringes Gewicht

geringer Pflege- und Wartungsaufwand

niedriger Einstiegspreis

hohe Geschwindigkeiten auf glatten Trails


Nachteile Hardtail

weniger Kontrolle und Stabilität

niedrigere Geschwindigkeiten im gröberen Gelände

keine zusätzliche Dämpfung am Hinterbau


Vorteile Fully

Mehr Kontrolle und Stabilität

Höhere Geschwindigkeit im gröberen Gelände (auch bergauf)

Mehr Komfort durch zusätzlich gefederten Hinterbau


Nachteile Fully

Höheres Gewicht

höherer Pflege und Wartungsaufwand

höherer Einstiegspreis

niedrigere Geschwindigkeiten auf glatten Trails


Hardtail

 
 
Beim Hardtail („harter Hinterbau“) ist lediglich das Vorderrad gefedert. Der Rahmen des Hardtail besteht meistens aus Aluminium oder Carbon. Im Vergleich zum Fully ist es leichter und bedarf weniger Wartung und Pflege, da, bedingt durch die Bauart, weniger bewegliche Teile am Hardtail verbaut sind. Aufgrund des geringeren Herstellungsaufwandes ist es auch günstiger als Fullys. Die unbewegliche aber leichte Bauart zahlt sich vor allem auf glatten Trails, bei längeren Touren und längeren Anstiegen in Form von hohen Geschwindigkeiten aus. Daher eignet sich das Hardtail besonders für den Einsatz auf Feld- und Forstwegen, auf längeren Tagestouren oder für Marathons.
 
 
 
 

   

Abbildung: Hardtail Centurion Backfire Comp 30.29 , Hardtail Centurion Backfire Carbon Team


ATB


Ein ATB ist ein verkehrssicheres Mountainbike mit Straßenzulassung nach Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO). Mit einem ATB bist du auf und abseits der Straßen bestens abgesichert. Grundsätzlich lässt sich mit den entsprechenden Komponenten jedes beliebige Hardtail oder Fully zu einem ATB umbauen.

CrossCountry/Marathon 

Beim CrossCountry oder Marathon geht es um Geschwindigkeit. Mehr als der Komfort sind für eine maximale Zeitersparnis ein geringes Gewicht und eine sportliche Sitzposition wichtig. Verbaut sind in der Regel hochwertige Komponenten und Federgabeln mit 100 bis 120 mm Federweg. Somit sind sie besonders für das leichte und mäßige Gelände geeignet. Auf glatteren Trails sind sie uneinholbar und ab richtig groben Trails werden sie von den Fullys abgehängt.

 

Fully


Das Fully (Full Suspension Bike)  ist vollgefedert, denn es besitzt neben der gefederten Vordergabel zusätzlich einen Dämpfer am Hinterbau. Dadurch behältst du auch im schwierigeren Terrain immer die Kontrolle, weil die Dämpfung für einen kontinuierlichen Bodenkontakt sorgt. Während du mit einem Hardtail über Stock und Stein schnell von der Ideallinie gerätst, eröffnet das Fully dir den kürzesten weg und verzeiht auch mal einen oder anderen Fehler. Das sorgt für deutlich höhere Geschwindigkeiten im gröberen Gelände. Daher sind Fullys in der Regel auf Downhillrennen, Singletrails oder grobschottrigen Untergründen zuhause. Die Rahmen der Fullys sind meistens aus Aluminium oder Carbon gemacht.

 

Downhill

Downhiller sind reine Wettkampfmaschinen, denn sie wurden nur für den einen Zweck konstruiert: Vollgas bergab. Sie sind extrem robust, besitzen einen sehr kurze, nach hinten versetzte Geometrie, meistens nur ein Kettenblatt für hohe Übersetzungen und mindestens 200mm Federweg. Man findet Sie meistens auf Downhillrennen an eigens dafür abgesperrten Strecken und Bikeparks mit Fahrradlift. Bergauf gibt es nämlich nicht bei Downhillern. Alle Komponenten sind für steile Abfahrten gebaut und machen Bergauffahrten so gut wie unmöglich.


Enduro


Du magst herausfordernde Abfahrten auf Single Trails über Stock und Stein aber du möchtest dein MTB bergauf nicht schieben müssen? Endurobikes sind meistens vollgefedert und verfügen über Federwege zwischen 150 und 180 mm, ein einstellbares Fahrwerk, breite Reifen und leistungsstarke Bremsen. Sie bieten alles, was du brauchst, wenn du auf anspruchsvolle Downhills, Drops oder Sprünge nicht verzichten willst - aber zusätzlich mit der Option auch mal auf Tour zu fahren. Die Sitzposition von Enduro’s ist - im Vergleich zu den Downhillern - aufrechter und die Übersetzung ist auf Down- und Uphills ausgelegt. So bleibst du immer im Flow.


Trail


Die Trail-Bikes sind echte Allrounder. Sie sind vielseitig, leicht und überaus leistungsfähig, beim Klettern und in der Abfahrt. 120 mm bis 140 mm Federweg und ein gedämpfter Hinterbau und Rahmen aus Aluminium oder Carbon sind typisch für Trail Bikes. Ganz egal, ob eine kurze Trail-Runde oder ein langer Tag auf der Rennstrecke. Nur Trail Bikes bieten ein dieses Maß an kompromissloser Performance und souveräner Vielseitigkeit. Sie sind die ideale Wahl für dich, wenn du mit einem einzigen Mountainbike alles machen willst.


AllMountain


All-Mountainbikes bieten dir auf ausgedehnten Touren den größten Komfort und die beste Gewichtsreduktion für kraftsparende Berg- und Talfahrten. Der Federweg, dieser zuverlässigen Begleiter liegt um die 150 mm - damit bietet es ausreichend Reserven für Alpenüberquerungen. Sie bilden einen ausgewogenen Kompromiss zwischen den Trail- und Endurobikes.



26er, 27.5er oder 29er



Während Mountainbikes früher in der Regel mit einer 26 Zoll-Bereifung ausgestattet waren, bieten die Hersteller heute immer öfter 27.5er und 29er an. Dabei gilt: Die beste Laufradgröße gibt es nicht, denn jede Laufradgröße hat Vor- und Nachteile. Kleine Laufräder bestechen durch ihre Wendigkeit, ein gutes Beschleunigungsverhalten, ihr geringeres Gewicht, ein ausgezeichnetes Bremsverhalten und eine ausgeprägte Steifigkeit. Die Stärken der „Kleinen“ kommen besonders in sehr unwegsamen Gelände zur Geltung. Große Laufräder dagegen punkten vor allem in Sachen Laufruhe, Überrollverhalten und zentraler Position. Daher kommen sie oft im zum Einsatz, wenn es um hohe Geschwindigkeiten geht. Grundsätzlich spielt natürlich auch die Körpergröße eine Rolle.

Einen echten Kompromiss zwischen den Vorteilen von 26ern und 29ern bilden die 27.5er. Sie haben von allem etwas und eignen sich daher besonders gut für alle Mountainbiker, die ein ausgewogenes  Mittelmaß aus von Geländefähigkeit und Geschwindigkeit suchen oder für Einsteiger, die den MTB-Sport in einer möglichst großen Bandbreite kennenlernen möchten.


Wie viel Federweg braucht mein Mountainbike?


Der Federweg der verbauten Gabeln variiert stark und ist speziell auf die Einsatzbereiche von Mountainbikes abgestimmt. Nachfolgende Tabelle gibt dir einen Überblick:

 Federweg

 Einsatzbereich

 Gelände

 < 100mm

 Tour

 

 100-120 mm

 Cross Country & Marathon

 Mäßiges Gelände

 120-140mm

 Trail 

 Mittelschweres Gelände

 150-160mm

 AllMountain

 Anspruchsvolles Gelände

 160-180mm

 Enduro

 Sehr Anspruchsvolles Gelände

 180-240mm

 Downhill

 Schwerstes Gelände, Bikeparks

 

Stahl- und Luftfederung?

Bei Mountainbikes kommen zwei unterschiedliche Federungssysteme zum Einsatz: Stahl- und Luftfederung. Die Stahlfederung federt, wie der Name vermuten lässt, über eine eingebaute Stahlfeder, die auf das Fahrergewicht abgestimmt wird. Dieses Federungssystem macht besonders bei heftigsten Beanspruchungen im Downhill und Enduro Sinn.

Luftfedersysteme lassen sich ganz einfach über den Luftdruck auf das Fahrergewicht abstimmen und gewinnen aufgrund ihrer Unkompliziertheit und Zuverlässigkeit immer mehr an großer Beliebtheit.

Grundsätzlich gilt: Wer sich für eine Stahlfederung entscheidet, der weiß in der Regel selbst sehr gut, was er braucht. Für Einsteiger und Fortgeschrittene, die nicht im gröbsten Gelände unterwegs sind, ist das Luftfederungssystem eine sehr gute Wahl.


Die passende Rahmenhöhe

Einer der häufigsten Irrtümer, dass man die Rahmenhöhe für das MTB analog zur Trekkingradrahmenhöhe berechnet, führt immer wieder zu Fehlkäufen. Tatsächlich wird die MTB-Rahmenhöhe anders berechnet, da MTB‘s eine sehr spezielle Rahmengeometrie aufweisen und für einen ganz anderen Zweck konstruiert wurden als Tourenräder. Die nachfolgende Übersicht gilt sowohl für Hardtails als auch für Fullys:

Körpergröße Rahmenhöhe in cm Rahmenhöhe in Zoll


Körpergröße 

Rahmenhöhe in cm 

Rahmenhöhe in Zoll 

 150-155

 33-35

 13-14

 155-160

 35-38

 14-15

 160-165

 38-40

 15-16

 165-170

 40-42

 16-17

 170-175

 42-44

 16,5-17,5

 175-180

 44-46

 17,5-18,5

 180-185

 46-49

 18,5-19,5

 185-190

 49-51

 19,5-20,5

 190-195

 51-56

 20,5-22

 195-200

 > 56

 >22

 

Diese Größenempfehlungen sind Richtwerte - Menschen sind Individuen. Das Verhältnis von Beinlänge und Oberkörper kann bei jedem Menschen individuell stark variieren.

Generell solltest du bedenken:

Je kleiner du die Rahmenhöhe wählst, desto agiler fährt sich dein Rad.

Bei einem zu kleinen Rahmen kann man mithilfe von Vorbau und Sattelstange immer noch ein paar Zentimeter rausholen

Ist der Rahmen zu groß, bleibt dir nur noch der Umtausch des gesamten Fahrrads


Der Preis

Im Vergleich zu den Hardtails sind die Fullys etwas teurer in der Anschaffung. Das kommt durch die zusätzlich verbauten Komponenten und beweglichen Rahmenelemente zustande. Ein gutes Hardtail bekommst du an 1200€ und ein vernünftiges Fully wirst du mindestens 2000€ ausgeben müssen. Wenn du nicht mehr als 1500€ für dein neues MTB ausgeben willst oder kannst, dann solltest du dich lieber für ein gutes Hardtail als für ein schlechteres Fully entscheiden.

Wenn du ein zuverlässiges Gefährt für regelmäßige Geländeausfahrten suchst, solltest bereit sein auch etwas zu investieren, damit du nicht gleich wieder den Spaß verlierst.

Natürlich gibt es auch deutlich günstigere Mountainbikes aber du solltest bedenken, dass der niedrige Preis aus der Verarbeitung von schlechteren Komponenten und schwereren Materialien resultiert. Auch diese MTB’s haben ihre Daseinsberechtigung: Gerne kannst mit ihnen mal über Wald- und Wiesenwege brettern oder den einen oder anderen Hügel runterfahren. Du solltest aber nicht von ihnen erwarten, dass sie den härtesten Beanspruchungen im groben Gelände standhalten können und du solltest besser keine Downhillrennen mit ihnen fahren. Auch von anspruchsvollen Sprüngen solltest du besser absehen, denn dafür sind günstige MTB’s einfach nicht konstruiert worden.


Damen-MTB’s


Längst ist der MTB-Sport keine reine Männerdomäne mehr, denn immer mehr Frauen haben die Trails und Parks für sich entdeckt und gehen auch immer öfter bei internationalen Rennen an den Start. Auch die großen Fahrradhersteller haben sich ihren Erfahrungen geöffnet und entwickeln schon seit einigen Jahren spezielle MTB’s mit und für Frauen. Sie berücksichtigen die anatomischen Eigenschaften der Frau und zeichnen sich durch kleinere Rahmengrößen, ein niedrigeres Oberrohr, kleinere Abstände zwischen Sattel und Lenker, schmalere Lenker, und auf das niedrigere Körpergicht angepasste Federungs- /Dämpfungselemente aus. Außerdem ist der Sattel speziell auf die anatomischen Besonderheiten von Frauen abgestimmt und die weiblicheren Designs gefallen vielen Frauen einfach besser. 

Das bedeutet natürlich nicht, dass Frauen nicht auch auf den klassischen MTB’s fahren können. Aber für die Damen der Schöpfung lohnt es sich auf jeden Fall, so ein Damen-MTB mal Probe zu fahren.

 

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