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Trekkingbikeberater

Mountainbike Berater

 

Trekkingradberatung

Ganz egal ob im Straßenverkehr, auf Schotterwegen, oder auf längeren Touren - Trekkingbikes sind die Alleskönner unter den Fahrradtypen. Doch außer einer ganzen Reihe an Gemeinsamkeiten gibt es einige Unterschiede unter den Trekkingrädern - und das nicht nur im Preis. Unter anderem wären da die Schaltung, der Lenker, der Sattel oder der Gepäckträger zu nennen. Wie die unterschiedlichen Preise zustande kommen und was du bei Kauf eines Trekkingbikes noch so beachten solltest, erfährst du hier.

Die wichtigsten Eigenschaften von Trekkingbikes

Komfortable Geometrie für aufrechte Sitzposition
Komfortabler Sattel und Lenker
Stabile und leichte Rahmen aus Aluminium
Komfortabler Sattel und Lenker
Bereifung für Asphalt- und Schotterwege
Meistens Federgabeln
Oft mit gefederter Sattelstütze
Kettenschaltung mit mindestens 21 Gängen
Erfüllt alle Anforderungen der StVZO
Voll Ausgestattet mit Schutzblechen, Licht und Gepäckträger
Oft mit der Möglichkeit zur Anbringung von Fahrradtaschen


Unterschiede Trekking- und Cityrad

 

 Trekkingrad

 Cityrad

 Preis

 hochwertigererer Preis

 eher schlicht konzipiert - daher günstiger

 Sitzposition

Sportlicher 

 Komfortabler

 Gewicht

Leichter 

 schwerer

 Federung

 Federgabel vorne

Nur selten mit Federgabel 

Rahmenform  

 Diamant- oder Trapezrahmen

 In der Regel Tiefeinsteiger

 Einsatz

verlässlicher Begleiter bei häufiger Nutzung und auf langen Touren 

 für kürzere Strecken zum Supermarkt oder zur Arbeit

 

 

Die passende Rahmenhöhe

Nachfolgende Tabelle hilft dir Dabei die passende Rahmenhöhe für dein Trekkingrad zu ermitteln. Alles was du brauchst ist lediglich deine Körpergröße. Grundsätzlich gilt: Wenn du wendiger und agiler Fahren möchtest, dann wähle die kleinere Rahmengröße. Willst du laufruhiger auf längeren Touren fahren, dann wähle die größere Rahmenhöhe. Bei einem zu kleinen Rahmen kann man mithilfe von Vorbau und Sattelstange immer noch ein paar Zentimeter rausholen. Ist der Rahmen zu groß, bleibt dir nur noch der Umtausch des gesamten Fahrrads. Diese Größenempfehlungen sind Richtwerte - das Verhältnis von Beinlänge und Oberkörper kann bei jedem Menschen natürlich individuell stark variieren.

In unserem Shop geben wir die Größen in dem internationalen S-XL Format an. Wählt Ihr eine Größe aus, wird euch zusätzlich die Größe des Rahmens in cm sowie die von uns für diese Rahmengröße empfohlene Körpergröße ausgegeben

 

Körpergröße

Rahmenh. cm

Rahmenh. Zoll

150-160           

42-47

16,5-18,5

160-170

47-52

18,5-20,5

170-175

52-54

20,5-21,5

175-180

54-56

21,5-22

180-185

56-58

22-23,5

185-195

58-60

23,5-25

Ab 195

60-66

23,5-25



Die Ausstattung von Trekkingbikes


   

Abbildung: Diamant Elan mit Starrgabel, Tretwerk Solis 1.0 mit Federgabel und Multilenker

Mechanische Felgenbremsen

Die einfachsten Ausführungen der Alltagsflitzer begnügen sich mit den klassischen V-Brakes. Durch einen Seilzug werden dabei die Bremsbelege an die Felgenwand gezogen, um das Rad zum Stehen zu bringen. Dadurch ergibt sich aber ein entscheidender Nachteil: Sind die Bremsbelege oder die Felgenwand feucht oder verunreinigt, dann rutschen die Laufräder einfach hindurch. Der Bremsweg verlängert sich dadurch erheblich. Außerdem können die Seilzüge ausleiern und ebenfalls die Bremsleistung beinträchtigen. Bei regelmäßiger Wartung bremst sie aber zuverlässig und besticht durch das geringe Gewicht.

Hydraulische Felgenbremsen

Hydraulische Felgenbremsen arbeiten mit einem Öldrucksystem. Dabei wird die Kraft über die Bremsgriffe und das geschlossene Öldrucksystem nahezu vollständig an die Bremsbacken übertragen. Daher sind sie sehr effizient und bremsen auch bei weniger Handkraft zuverlässig. Auch bei Nässe haben die hydraulischen Felgenbremsen, im Vergleich zu den mechanischen, die Nase vorn.

Scheibenbremsen

Bei Scheibenbremsen wird das Laufrad nicht an der Felge, sondern direkt über eine Bremsscheibe an der Nabe zum Stehen gebracht. Da die Bremsbeläge auf eine größere Fläche der Bremsscheiben pressen, ist die Bremswirkung bei Nässe viel besser als bei Felgenbremsen. Wie die Felgenbremsen gibt es auch die Scheibenbremsvorrichtungen in einer mechanischen und einer hydraulischen Ausführung. Die hydraulischen Scheibenbremsen arbeiten deutlich effizienter als mechanische. 

Scheibenbremsen bremsen anfangs sehr abrupt und müssen vorsichtig eingebremst werden. Außerdem darf kein Öl auf die Bremsscheibe gelangen, sonst funktionieren sie nicht zuverlässig.

Entscheidung

Die mechanische Felgenbremse ist leicht und funktioniert gut. Die hydraulischen Felgen- und Scheibenbremsen sind zuverlässiger, bremsen auch bei weniger Handkraft effizienter und funktionieren auch gut bei Nässe. Sie sind komplexer als mechanische und deshalb auch teurer. Sportlichkeit und Komfort sind bei allen Räder wünschenswert aber bei der Sicherheit solltest du keine Kompromisse eingehen. Im Zweifelfall sind es wenige Meter Bremsweg, die entscheiden, ob es zu einem Unfall kommt oder nicht. Achte bei der Wahl deines Fahrrads deshalb unbedingt auf eine gute Bremsvorrichtung, besonders, wenn‘s auch mal flott bergab gehen soll. 

Bedienung, Wartung und Pflege der Bremsvorrichtung

Zur Bedienung ist grundsätzlich zu beachten, dass du mit Vorder- und Hinterradbremse bei einer gleichmäßig dosierten Kraftübertragung abbremst. Die Bremsen sollten aber auch nicht dauerhaft schleifen, damit sie nicht überhitzen. Auch ein abruptes Abbremsen im letzten Moment vor einer Kurve solltest du besser vermeiden. Nur so können der Verschleiß minimiert und eine einwandfreie Funktion gewährleistet werden.

Bei allen Bremstypen müssen die Bremsbeläge in regelmäßigen Abständen überprüft und bei Bedarf ersetzt werden. Die Scheibenbremsen sind, je nach Art der Nutzung,  deutlich langlebiger als die Felgenbremsen. Dennoch sollten auch sie ab und zu mal von dir oder von einer Fachwerkstatt gecheckt werden. Sowohl die Beläge als auch die Scheiben können verschleißen.

Die Bremsflüssigkeit der bei den hydraulischen Bremsen sollte ab und an mal überprüft und bei Bedarf gewechselt werden. Beachte für alles was die Wartung und Pflege der Bremseinrichtung abgeht bitte die entsprechenden Herstellerangaben oder richte dich mit offenen Fragen an eine Fachwerkstatt.

Der Rahmen

Der Rahmen von Trekkingbikes besteht in der Regel aus Aluminium. Stahlrahmen sind, aufgrund ihres hohen Gewichts, eher selten, Carbonrahmen sind die Ausnahme. In der Regel haben Trekkingbikes einen Diamant- oder Trapezrahmen, während Citybikes auch als Tiefeinsteiger angeboten werden. Doch die Grenzen zwischen Trekking- und Cityrad verschwimmen immer mehr und so kommt es zustande, dass immer öfter auch Trekkingräder als Tiefeinsteiger angeboten werden.

Die Gabel

Die Gabel eines Trekkingrads ist meistens gefedert. Sie absorbieren die Stöße, so dass sie nicht auf dich übergehen. Das schont deinen Rücken und das Rad ist weniger anfällig für Beschädigungen durch Unebenheiten, Bordsteine oder Schlaglöcher.

Der Sattel

Wenn du mit deinem Trekkingrad oft und lange unterwegs bist, solltest du darauf achten, dass ein gleichermaßen komfortabler und sportlicher Sattel verbaut ist, denn auf dem sitzt du. Besonders, wenn du Rückenprobleme hast, macht es viel Sinn einen individuell auf deine Anatomie abgestimmten Sattel nachzurüsten. Oft finden sich an Trekkingbikes auch gefederte Sattelstützen, die Stöße absorbieren sollen. Diese sind vor allem dann sinnvoll, wenn du vorhast, mit deinem Trekkingrad über Wald- und Wiesenwege zu fahren. Falls nicht vorhanden, lassen sich diese auch kostengünstig nachrüsten.

Die Schaltung

Kettenschaltungen mit mindestens 21 Gängen sorgen für eine sehr direkte Kraftübersetzung und bieten dir für jede Umgebung eine passende Übersetzung. In den niedrigen Gängen überwindest du steilste Anstiege ohne großen Kraftaufwand und ohne dein Fahrrad schieben zu müssen. Bergab profitierst du dank der hohen Gänge so richtig von der Schwerkraft und kannst ordentlich Fahrt aufnehmen. Für das Flachland findest du den optimalen Gang für eine gleichmäßige und kraftsparende Geschwindigkeit. Mit einer Nabenschaltung, wie sie in Citybikes verbaut ist, würdest du in vielen Situationen an deine Grenzen kommen und ins Schwitzen geraten, während du mit einer Gangschaltung immer entspannt in die Pedale trittst. Die Gangschaltungen sind in den verschiedensten Ausführungen und Preisklassen erhältlich. Grundsätzlich gilt: Je teurer die Schaltung, desto effizienter und langlebiger sind die in ihr verbauten Materialien und Elemente. Vielfahrer sollten also unbedingt auf eine hochwertige Kettenschaltung achten. Willst du dein Rad dagegen eher selten nutzen und nicht viel dafür ausgeben, dann genügt auch eine Standard Kettenschaltung.

Die Beleuchtung

Ausnahmslos alle Trekkingräder sind mit einer Beleuchtungsanlage ausgestattet. Meistens sind Nabendynamos und LED Leuchten verbaut. Besonders sicher sind Ausführungen mit Tagfahr- und Standlichtfunktion, da das Licht auch im Stehen und auch tagsüber für eine bessere Sichtbarkeit sorgt.

Der Gepäckträger

Der Gepäckträger gehört zu der Grundausstattung eines Trekkingbikes. Ein stabiler und funktionaler Gepäckträger ist vor allem dann wichtig, wenn du vor hast viel mit ihm zu transportieren. Bei den preiswerteren Modellen unter den Trekkingbikes sind meistens ganz einfache Standardgepäckträger verbaut. Hochwertigere Räder besitzen dagegen einen stabileren Systemgepäckträger mit der Option zu zur zusätzlichen Anbringung von Körben und Gepäckträgertaschen. Gerade auf längeren Touren oder bei regelmäßigen Strecken ist das ein riesen großer Vorteil, weil du so deine Siebensachen und deinen Proviant immer dabei haben kannst, ohne, dass dein Rücken durch einen Rucksack verschwitzt.

Der Trekkingreifen

Mit einer durchschnittlichen Reifenbreite von 38-45mm, und einem alltagstauglichen Reifenprofil bist du mit einem Trekkingrad in vielen Situationen und auf vielen Untergründen bestens ausgestattet. In hochwertigen Trekkingrädern sind in der Regel Reifen mit einer hohen Pannensicherheit verbaut, damit du auf längeren Ausflügen nicht in die unangenehme Situation des Schiebens gerätst. Gute Trekkingreifen sind generell sehr langlebig. 

Trotz hoher Qualität und Pannenschutz bleiben Reifen Verschleißteile, die nach einer entsprechenden Abnutzung getauscht werden müssen. Sobald das Reifenprofil abgerieben ist, verliert der Reifen wichtige Fahreigenschaften und damit auch seine Zuverlässigkeit.

Der optimale Reifendruck sollte zwischen 3,5 und 4,5 bar betragen.

 

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