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Das erste Mal E-Bike fahren – Auf was soll man achten?

Unsere besten Tipps

Worauf solltest du beim E-Bike achten?  – als Neubesitzer eines Bikes oder wenn es nach der Winterpause wieder auf die Piste geht?

Das Team von Tretwerk hat sich umgehört und heraus kam dieser informative Blog Beitrag, den wir dir gerne vorstellen möchten.

Fangen wir mit dem immer wieder gehörten Spruch an: „Das ist wie Fahrradfahren, das verlernt man sein ganzes Leben nicht“ Aber ist das so richtig? Verlernt der Mensch wirklich das Fahrradfahren nicht? Ja und Nein, ist die richtige Antwort. Das Grundverhalten auf dem Fahrrad wie Balance und Fahren verlernst du tatsächlich nicht, aber was ist mit dem Training, der Übung, der Fahrtechnik, etc.?

Hier liegt der Hase im Pfeffer – das menschliche Gehirn vergisst sehr wohl die Feinheiten,

z. B. in der Motorik, wenn eine längere Zeit nicht Fahrrad gefahren wurde und praktisch ein Neuanfang gestartet wird.

Das erste Mal mit einem E-Bike? Für die meisten Radler bedeutet dies eine Umstellung von einem normalen Fahrrad auf ein motorgetriebenes Bike. Na ja, wirst du denken, so groß wird die Umstellung schon nicht sein, aber Vorsicht: ES IST SEHR WOHL EINE UMSTELLUNG! Was also ist für einen Anfänger wichtig und welche Dinge sind bei einem E-Bike unbedingt zu beachten?

Natürlich wollen nicht zu sehr in die Tiefe gehen, aber es gibt Dinge, die vor dem Kauf eines solchen Bikes beachtet werden sollten. Gerade für Einsteiger ist es empfehlenswert, wenn sie sich vor Abschluss beim Händler darüber im Klaren sind, wo die Unterschiede bei einem E-Bike, einem S-Pedelec oder einem E-Mountainbike liegen.

Lernen und Wissen sind hier wirklich unabdingbare Tatsachen, die gerade bei diesen schnellen Rädern eine große Bedeutung haben. Ratgeber und Fahrkurse sind eine gute Möglichkeit, sich das nötige Wissen anzueignen, damit es später keine unliebsamen Überraschungen gibt.

Es ist so: Die Umstellung von einem normalen Fahrrad auf ein Pedelec ist ungewohnt. Das wird dir jeder bestätigen, der sich ein E-Bike neu gekauft und dafür sein bisher genutztes Fahrrad stehen gelassen hat.

Ist die Eingewöhnungsphase vorbei, dann willst du nie wieder ein anderes Bike fahren. Du wirst den Fahrerspaß auskosten wollen und jede Tour und jeder Trail auf dem Rad wird dich immer wieder überzeugen, dass der Kauf deines E-Bike die richtige Entscheidung war.

Das erste Mal mit einem E-Bike

Bedienungsanleitungen der jeweiligen Hersteller werden nicht umsonst geschrieben, sondern sie dienen dazu, dein E-Bike kennenzulernen und das E-Bike fahren sicherer zu gestalten.

Hier wird über Schalten, schnelle Fahrten, das Bike in Kurven zu beherrschen bis zum Motor und E-Bike-Akku alles als Beispiel beschrieben, sodass du mit deinem Elektrofahrrad relativ schnell vertraut bist. Mit anderen Worten: Die Bedienungsanleitung ist eine Pflichtlektüre!

E-Bike Fahranfänger Tipp 1: Fühlen und Kopf Kino müssen im Einklang sein

Du hast dich so gefreut, nun endlich mit dem neuen Bike die Tour zu fahren. Der freundliche Verkäufer hat doch fest und steif behauptet, E-Bike fahren wäre Entspannung pur und Spaß ohne Ende. Jetzt nach gerade mal einer knappe Stunde Fahrzeit kribbeln die Hände, der Po fängt an zu schmerzen und der Rücken macht sich unangenehm bemerkbar. Was ist los, war das alles nur Marketing? Hat man dir nur die halbe Wahrheit gesagt? Nein, natürlich nicht. Es liegt ganz einfach an den Basics:

Geometrie und Einstellung der Komponenten wie Lenker, Sattel, Griffe, Vorbau und Pedale sind beim E-Bike genauso wichtig wie die korrekte Einstellung von Bremsen und Rahmenhöhe des Pedelecs.

In der Regel sind es nur kleine Korrekturen, das Verstellen von Winkelgraden bei Anbauteilen, kleinere Einstellarbeiten bei der Tritthöhe und schon sind diese Qualgeister verschwunden. Auf einmal macht es wieder Spaß und du wirst als Einsteiger lernen, wie schön das Rad dahingleitet und dein neues E-Bike so richtig genießen.

Tipp:  Das Pedelec auf deine Größe anpassen

Vor der ersten Fahrt ist es ein Muss, das Rad auf deine Körpergröße anzupassen. Hierzu zählen der Sattel, der Lenker und natürlich die Rahmengröße. Fehler, die schon hier gemacht werden, lassen sich nach dem Kauf nur schwer korrigieren und können dir dann den Spaß am Bike verderben.

Tipp: Anfahren mit dem Rad – das Kennenlernen und Einstellen der Fahrstufe am Fahrradcomputer

E-Biker sollten bei den ersten Fahrten mit dem E-Rad zuerst auf die kleinste Fahrstufe schalten. Das Fahrrad erst einmal, ohne Elektrounterstützung zu fahren, ist eine gute Übung am Anfang. Du bekommst damit das richtige Gefühl und kannst den Übergang von einem herkömmlichen Fahrrad zum E-Bike dann besser nachvollziehen.

Danach kannst du natürlich sämtliche Fahrstufen, die das E-Bike bietet, ausprobieren und wirst beim Fahren schon merken, welche Fahrstufe die Richtige ist.

Tipp: Dein Pedelec ist wertvoll, gib Dieben daher keine Chance!

Leider stehen Pedelecs bei Dieben hoch im Kurs! Gib diesen Typen keine Chance, dein teures Fahrrad zu stehlen und achte auf eine sichere Abstellmöglichkeit.

Wichtig: Immer den Akku abschließen. Ohne Akku ist das Rad für einen Dieb uninteressanter.

Tipp:  Die Anschubhilfe ist bei einer Steigung oder Treppe ein wahrer Segen

Diese nützliche Funktion lässt sich gut an einer leichten Steigung üben. Denn bei steilen Anstiegen lässt sich mit der Schiebehilfe das Fahrrad leicht führen und du kannst deine Power an anderer Stelle sinnvoller nutzen.

Tipp: Die Schaltzentrale beim E-Bike ist der Fahrcomputer

Egal, ob du ein E-MTB oder ein City E-Bike fährst, die Schaltzentrale ist bei allen Rädern der Fahrradcomputer.

Dieser Computer kann viel und ständig kommen neue Features hinzu. So zeigt er dir den Unterstützungsgrad bei den einzelnen Fahrstufen und passt sich an die jeweilige Fahrtechnik an.

Geht es beispielsweise den Berg hoch, dann unterstützt der Elektromotor deutlich mehr, als wenn unterwegs auf gerader Strecke gefahren wird. Dies ist schon eine beeindruckende Technik!

Die Pedelecs sind für verschiedene Fahrprogramme vorgesehen. Diese schaltest du ganz einfach am Fahrhebel während der Tour und so lauft der Motor immer im besten Bereich.

Auf gerader Strecke gibt es spezielle Eco Drive Einstellungen und bei starken Anstiegen kannst du dann die entsprechende Einstellung zum Beispiel den Turbo-Modus wählen.

Tipp: Der Akku – das Energiezentrum für den Motor

Dem Akku kommt eine ganz besondere, eine entscheidende Bedeutung zu: Er ist das Powerzentrum deines E-bikes.

In früheren Zeiten kannte man den „Stromspeicher“ nur vom Auto, hier hieß er Batterie. Heute ist die Technik soweit fortgeschritten, dass auch die Motoren bei Fahrrädern mit modernen Akkus bestückt werden.

Der Ladezustand des Pedelecs zeigt an, wie viel Kapazität beim Akku noch abrufbereit ist.

Der Fahrradcomputer rechnet in einer Interaktion mit dem Ladezustand die verbleibende Reichweite aus und zeigt diese an.

Die so ermittelte Reichweite hängt stark vom eingestellten Unterstützungsgrad und vom Streckenprofil auf deiner Tour ab. Je mehr Energie der Motor leisten muss, desto geringer ist die Reichweite.

Selbstverständlich kannst du dir am Fahrradcomputer immer die Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit und der Durchschnittsgeschwindigkeit anzeigen lassen. Dazu die erreichte Maximal-Geschwindigkeit, während der Fahrt und die zurückgelegte Strecke an diesem Tag. Der digitalen Innovation sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt.

Die ungebrochene Innovation im Fahrradbau – Fortschritt dank Technik!

Bei den Elektro-Fahrrädern lässt sich natürlich auch in der Innovationskraft der Hersteller erkennen. Die Technik schreitet von Jahr zu Jahr voran und setzt immer wieder neue Maßstäbe.

Als Beispiel, gab es in früheren Zeiten bei den klassischen Fahrrädern fast ausschließlich Felgenbremsen, so sind die heute verbauten hydraulischen Scheibenbremsen Hightech Wunder, die kaum noch zu verbessern sind.

Völlig egal, ob es sich um ein E-MTB oder sogar um ein Fahrrad für hohe Geschwindigkeit, ein S-Pedelec, handelt, die Sicherheit beim Fahren wird bei allen Herstellern großgeschrieben.

Dies kommt vor allem auch den E-Bike Neulingen zugute, denn nur mit einem sicheren Rad lassen sich beim Radfahren Unfälle vermeiden.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhältst du bei den Herstellern oder bei Tretwerk.

Disclaimer

Tretwerk hat diesen Artikel „Das erste Mal E-Bike fahren – Auf was soll man achten? Unsere besten Tipps! sorgfältig recherchiert und will den Fahrradenthusiasten und E-Bike Fahrern eine kleine Übersicht geben, was bei der ersten Fahrt so alles beachtet werden sollte.

Der Artikel erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und bedeutet auch inhaltlich keine Rechtsberatung, die Tretwerk nicht leisten darf und kann. Für versehentliche Fehler übernimmt Tretwerk keine Haftung. Deine Anregungen und Kommentare sind jedoch höchst willkommen. Mail oder Anruf genügt, für unsere Kunden haben wir immer ein offenes Ohr.

Wir sprechen in diesem Text alle Geschlechter gleichermaßen an, haben im Sinne eines besseren Leseflusses das generische Maskulinum jedoch nicht erweitert.

Tretwerk und Fahrrad – eine Erfolgsgeschichte. Auf uns kannst du zählen – wir sind für unsere Kunden da!

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