Tipps & Ratgeber

Soforthilfe bei Schmerzen während einer Fahrradtour

Sport ist Mord – diesen dummen Spruch haben viele von uns gehört, in der Jugend, auf der Arbeit oder sonst wo.

Aber woher kommt es, dass sich ein Spruch so beharrlich und lange über Wasser halten kann? Die Antwort hierauf ist nicht ganz einfach – Tretwerk hat recherchiert und 7 Punkte fixiert, die dir helfen sollen, das Radfahren zu deiner favorisierten Sportart zu machen.

Beim Radfahren ist, wie bei vielen andere Sportarten auch, ein korrekter Bewegungsablauf der Garant für schmerzfreies Fahren. Gerade bei Langstrecken mit einer erhöhten körperlichen Beanspruchung klagen viele Radler über Unpässlichkeiten einiger Körperstellen, Rückenschmerz, taubes Gefühl im Handgelenk, den Fingern oder Füßen und sehr oft über einen Druckschmerz beim verlängerten Rücken oder ein unangenehmes Ziehen im Knie oder in den Muskeln.

Oft ist auch die Rückenmuskulatur im unteren Rücken hiervon betroffen oder der Radfahrer oder die Radfahrerin verspürt Schmerzen entlang der Wirbelsäule.

Die Folge dieser schmerzhaften Beeinträchtigungen, Fahrer oder Fahrerin lassen ihr Rad stehen und das, was sie eigentlich wollten, nämlich Bewegung und Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems bleiben auf der Strecke.

1. Genital- und Gesäßschmerzen

Diese Schmerzen sind oft der Grund dafür, wenn Fahrradfahren nun überhaupt keinen Spaß mehr machen will. Und doch sind gerade diese Po-Schmerzen und Schmerzen im Genitalbereich sehr leicht zu vermeiden.

Keiner sollte sich dem Trugschluss hingeben, dass Verspannungen und Po-Schmerzen sich gänzlich vermeiden lassen. Gerade Anfänger beim Training leiden unter diesem Syndrom, weil noch die fehlende Übung fehlt oder es beim richtigen Material noch hapert. Aber der Reihe nach.

Eine der Ursachen für das körperliche Dilemma ist nicht passender Sattel, keine perfekte Sitzposition und oder eine noch nicht ausreichend trainierte Muskulatur.

Es gibt eine schier unübersehbare Anzahl von Sätteln – einfache Sattel, medizinisch erprobte Sattel, harte Sattel, weiche Sattel. Unmöglich hier einen umfassenden Überblick zu behalten. Jedoch kann die Wahl eines falschen Sattels auf langen Touren zu fatalen Folgen führen.

Lass dich beraten – gerade am Anfang beim Fahrradfahren sollte eine umfassende ergonomische Beratung im Vordergrund stehen. Tretwerk kann dir hier – wie auch bei allen Themen rund ums Fahrrad – eine wertvolle Hilfe sein. Ruf an, schau in den Online Shop, das passende Zubehör für dich ist nur ein paar Klicks entfernt.

Natürlich spielt auch die richtige Kleidung eine wesentliche Rolle für das Wohlfühlen beim Radfahren. Längere Touren solltest du nie in Jeans oder sonstigen Hosen fahren, sondern hier sind spezielle Radhosen, die das Gesäß und die Genitalien vor unangenehmen Beschwerden schützen, unbedingt angesagt. Ebenfalls sollte schon aus hygienischen Gründen das Tragen von moderner Sportunterwäsche obligatorisch sein, da diese luftdurchlässig und damit Schweiß hemmend den

Körper trocken hält. Tretwerk hat im Zubehör das richtige Sortiment für problemloses Radfahren – natürlich auch, was die Wäsche angeht.

2. Wenn der Rücken schmerzt

Rückenschmerzen treten ähnlich wie bei den Po-Schmerzen am Anfang der sportlichen Betätigung auf. Ursache hierfür ist die ungewohnte Belastung, an die sich dein Körper erst gewöhnen muss.

Abhilfe schafft die korrekte Einstellung des Fahrrades. Hier wird bei vielen Fachgeschäften eine profimäßige ergometrische Vermessung angeboten, die deine Körperhaltung, Arme und vieles mehr analysiert und dein Rad von den Pedalen bis zum Lenker perfekt auf deine individuellen Körpereigenschaften einstellt. Somit sollte die Ursache für eine unsachgemäße Haltung bereits im Vorfeld ausgeschaltet sein und den Rückenschmerzen entgegenwirken.

Sollte es trotzdem bei längerem Fahren zu Problemen an Gelenken oder Rücken kommen, dann hilft auf jeden Fall eine Pause einlegen, Dehnübungen zu machen und wer will auch leichte Entspannungsübungen helfen bei Rückenschmerzen.

3. Knieschmerzen

Fiese Schmerzen können beim Knie auftreten. Häufig ist die Ursache hierfür ein falsch justierter Sattel. Häufig, warum weiß keiner so richtig, tritt dies bei E-Bikes auf, da der Fahrer oder die Fahrerin den Sattel zu tief einstellen und es dann zu einer unnötig hohen Belastung auf das Knie kommt.

Ein weiterer Grund für Knieschmerzen treten bei E-Bikes auf, wenn mit einer falschen Trittfrequenz gefahren wird. Zu schwere Gänge anstelle einer höheren Trittfrequenz belasten das Knie und es entstehen somit vermeidbare Zugkräfte, die es zu vermeiden gilt.

4. Taube Hände

Hierfür gibt es in der Medizin einen Begriff, den einige von euch vielleicht schon mal gehört haben: das Karpaltunnel Syndrom.

Dieses Syndrom ist dafür verantwortlich, wenn sich an Händen oder den Füßen während des Radfahrens ein Taubheitsgefühl einstellt. Ursache hierfür ist ein zu starker Druck auf die Handgelenke oder das Abknicken dieser.

Tägliche Übungen zur Stärkung der Handgelenke zu Hause können hier helfen. An ergonomischen Griffen zu sparen ist nicht ratsam, da diese im Fachhandel speziell auf dein Lenkverhalten zu haben sind. Auch beim Lenker kann optimiert werden, ein leicht gekrümmter Lenker oder/und gepolsterte Handschuhe nehmen ebenfalls Druck von den Gelenken.

5. Taube Füße

Das richtige Schuhwerk ist wichtig. Wir wollen Radeln und nicht unbedingt auf Mode machen. Zu kleine oder eng geschnürte Schuhe sorgen für Druckstellen und eine schlechte Durchblutung. Außerdem verschlechtern sie die Sitzhaltung oder Sitzposition, da Fahrer oder Fahrerin immer am Herumrutschen auf dem Fahrrad sind.  

Falsche Schuhe, fatale Folgen: Während der Fahrt schwellen die Füße an, und wie oben gesagt, es entsteht eine suboptimale Durchblutung mit der Folge, dass die Füße bei längeren Fahrten taub werden.

Taube Füße können auch Ursache von einer zu stark geneigten Sattelnase oder eine falsche Sitzhöhe zurückgehen. Daher wie unter Punkt 2 bei Rückenschmerzen erwähnt auch hier auf strikte Ergonomie achten!

Tretwerk mit seiner kompetenten Mannschaft kann dich umfassend beraten und freut sich auf deinen Anruf.

6. Unspezifische Schmerzen – Schmerzen, die sich leicht verstecken können

Wer hat das noch nicht erlebt? Der Körper tut nach einer langen Tour am nächsten Morgen an allen Stellen weh. Nacken und Oberkörper sind bei der Dehnung eingeschränkt und schmerzen bei jeder Bewegung. Eigentlich tut jeder Muskel einzeln weh!

Natürlich ist dies gerade bei noch untrainierten Fahrern und Fahrerinnen nicht weiter schlimm; es wird sich um einen unangenehmen Muskelkater handeln, der rasch wieder vergehen wird.

Treten diese unspezifischen Symptome jedoch häufiger auf, solltest du dies von einem Sport- oder Hausarzt abklären lassen. Es könnte sein, dass bisher unerkannte Vorerkrankungen oder Schäden am Herz-Kreislaufsystem dahinterstecken, die du auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen darfst.

7. Ermüdung – bitte nicht soweit kommen lassen!

Nach einem langen Winter sehnt sich jeder danach, wieder in den Sattel zu steigen. Das Fahrrad bekommt seinen letzten Schliff und los geht es.

Vergessen wird hierbei, dass nach der langen Zwangspause der Körper immer noch im Ruhezustand ist und Wirbelsäule, der untere Rücken usw. erst einmal wieder reaktiviert werden müssen.

Kleinere Touren und Trainingseinheiten sollten für den Anfang auf der Agenda stehen und diese langsam steigern.

E-Bike Fahrer und E-Bike Fahrerinnen haben es ein bisschen leichter. Sie können mit der Einstellung der Tretunterstützung den Trainingseffekt peu a peu anpassen.

Lockerungsübungen und kleinere Pausen sollten immer in das Trainingsprogramm integriert werden und eine gesunde, leicht verdauliche Ernährung helfen beim Radfahren zusätzlich den Körper zu unterstützen.

Disclaimer

Tretwerk hat das Thema „Soforthilfe bei Schmerzen während einer Fahrradtour“ sorgfältig recherchiert und steht dir selbstverständlich bei allen Fragen rund um das richtige Fahrrad und Zubehör mit Rat und Tat zur Verfügung.

Der Artikel erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und bedeutet auch inhaltlich keine Rechts- oder Medizinberatung, die Tretwerk nicht leisten darf und kann.

Für versehentliche Fehler übernimmt Tretwerk keine Haftung. Deine Anregungen und Kommentare sind jedoch höchst willkommen. Mail oder Anruf genügt.

Wir sprechen in diesem Text alle Geschlechter gleichermaßen an, haben im Sinne eines besseren Leseflusses das generische Maskulinum jedoch nicht erweitert.

Auf Tretwerk ist Verlass – wir sind für dich da. Tretwerk und Fahrrad – da passt alles!

Leave a Reply